Durch ihre mangelhafte neuronale Steuerung im Bereich des Stirnhirns haben die Kinder viele Gemeinsamkeiten. Häufige Symptome sind: Unkonzentriertheit, Feinmotorik-Störungen, leicht ablenkbar und verträumt, hört gut - nimmt aber nicht alles wahr, denkt und reagiert oft langsam, vergisst viel, affektlabil und weint leicht, regt sich schnell auf und ist schnell gekränkt, fühlt sich ungeliebt und missverstanden, macht stundenlang Hausaufgaben und arbeitet in der Schule zu langsam, kann nicht abwarten und zeigt oft Ängste etc.
Als meist visuelle Lerntypen entnehmen sie dem gesprochenen, oft auch dem gelesenen Wort (zu) wenig Information, saugen neue bildliche Eindrücke hingegen geradezu gierig auf: die Fernseh- und Computersucht ist geradezu sprichwörtlich.
Nicht selten sind sie mit einer Hörverarbeitungsstörung und Legasthenie (Lese- Rechtschreibschwäche) belastet, weniger häufig mit Diskalkulie (Rechenschwäche).
Die offiziellen Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft ADHS der Kinder- und Jugendärzte (AG ADHS) beschreibt detailiert Symptome, Diagnosekriterien und Therapieverfahren aus medizinischer Sicht.
Im Internet nachzulesen unter der Adresse: http://www.agadhs.de